Die Bützchen Cloud – der Seitensprung zum Fasching ein Phänomen des kollektiven Unbewussten?

Seitensprung Alarm in der 5. Jahreszeit

In der 5. Jahreszeit gilt nicht nur für Köln der Seitensprung Alarm.
In den Karnevalstagen ist Köln Deutschlands Flirt Hochburg No. # 1. Viele Narren und Närrinnen stellen sich selbst an Fasching oder Karneval einen Freifahrtsschein fürs Flirten, Fummeln und Fremdgehen aus.

Anonymisiert hinter Masken, mit einem hohen Alkoholspiegel ausgestattet und in bester Feierlaune lassen es die Jecken so richtig krachen. Während 38% der Kölner in einer Umfrage angaben, dass bis zum Aschermittwoch alles erlaubt sein, so gehört nur für 12% der Mainzer das Fremdgehen zum Fasching dazu.

Ausgelassenes Treiben mit dem Seitensprung Alarm in der 5. Jahreszeit

Austoben mit dem Segen der Kirche

Der Rosenmontag wurde erfunden um sich auszutoben

Vielerorts hiess der Rosenmontag ursprünglich „Rasender Montag“. Im 16. Jahrhundert lag er in der Mitte der Fastenzeit. An diesem Tag gaben die kirchlichen Oberhäupter dem Volk die Erlaubnis, für einen Tag das Fasten zu brechen, zu feiern und zu tanzen. Am nächsten Morgen wurde dann wieder streng gefastet bis Ostern. Das Wort „rasend“ bedeutet so viel wie „austoben“. Wir können wir uns heute noch gut vorstellen, was die Menschen im Mittelalter an diesem Tag getrieben haben.

Im ausgelassenen Treiben zum Fasching kanalisieren sich bei vielen unterdrückte und tabuisierte Energien

Auch heute sind die Karnevalstage eine Ausnahmezeit vom regulären Leben. Losgelöst vom Alltäglichen können wir ausbrechen und über die Stränge schlagen. In einer Gesellschaft wo das Leben des Einzelnen durch Produktivität, Anpassung und Verleugnung des eigenen Ichs geprägt ist, braucht es den Rosenmontag um sich auszutoben. Ich will dem Seitensprung Alarm in der 5. Jahreszeit kein Alibi geben. Doch im ausgelassenen Treiben zum Fasching kanalisieren sich bei vielen unterdrückte und tabuisierte Energien und wollen erlöst werden.

Die Urmuster Cloud

In meiner therapeutischen Arbeit war ich immer wieder mit kollektiven Feldern konfrontiert. Die stärkste Macht übt das kollektive Unbewusste aus. Dieses speist sich aus den Lebenserfahrungen von Generationen von Menschen vor uns. Für mich persönlich ist das kollektive Unbewusste ist ein unpersönliches Feld, aus dessen Tiefen Prozesse einfließen und energetisch Gestalt annehmen. Es bildet sozusagen aus den Tiefen der Weltenseele die Matrix unseres Bewusstseins und damit Handelns ab.

In Wikipedia kann man über die Theorie des kollektiven Gedächtnisses folgendes lesen: „Diese orientiert sich stärker an der konkreten historischen Situation von einzelnen sozialen Gruppen und Gesellschaften. Nach Halbwachs ist das Bedürfnis nach Erinnerung und Geschichtsbewusstsein als Reaktion auf das Verschwinden von Traditionen und Lebenswirklichkeiten zu verstehen.“ Quelle:

 

Ich interpretiere die Theorie des kollektiven Feldes so: Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Erfahrung und jede Handlung eines lebendigen Wesens welches jemals auf der Erde gelebt hat, ist eingebrannt hat in das Bewusstseinsfeld. Wiederholen sich prägende Erfahrungen über eine kritisch lange Zeit, manifestiert sich eine „Urmuster Cloud“. Für nachfolgende Generationen ist das Feld dann bereit und unbewusst tapsen wir dann in dieses „Fettnäpfchen“ hinein und verkörpern es.

Und so steckt in der Urmuster Cloud auch immer eine Bützchen Cloud.

Die Bützchen Cloud – der Seitensprung zum Fasching ein Phänomen des kollektiven Unbewussten?

Über 700 Jahre haben sich Karnevalstraditionen entwickelt. Durch die Ritualisierung des tollen Treibens hat sich im Kollektivfeld ein Muster geprägt.  Dieses ist seit Jahrhunderten auch von der Überzeugung der Jecken gespeist wird: an Karneval ist alles erlaubt. Geben wir uns nun den närrischen Treiben hin, tauchen wir unbewusst in dieses Muster ein. Wir downloaden dadurch unabsichtlich die Bützchen Cloud. Die Bützchen Cloud ist der Trojaner auf unserer Festplatte. Sich ihn einzufangen bedeutet noch lange nicht, dass man auch fremd busseln muss. Aber bei entsprechenden Schlüsselwörtern oder Erlebnissen aktiviert er sich und macht uns enthemmter oder leichtfertiger.

Ist deshalb der Seitensprung zum Fasching ein Phänomen des kollektiven Unbewussten?

Die Tiefenpsychologie hat den Wiederholungszwang im familiären Unbewussten bestätigt. Deshalb behaupte ich, dass die Abdrücke des Einzelnen im Kollektiv ebenfalls prägend auf uns Menschen wirken. Sicherlich sind sie nicht so stark wie in der Schicksalsgemeinschaft einer Familie. Das Beispiel der eingespielten Geschlechterrollen, die vom kollektiven Unbewussten beherrscht werden,  zeigt wie naheliegend so eine Bützchen Cloud zum Karneval ist.

Aber selbst wenn man sich mit der Bützchen Cloud infiziert hat, ist dies in diesen Tagen kein Alibi für den Seitensprung. Gefährlich ist so ein ausgelassenes Treiben zum Fasching allemal. Wer fremd flirtet, sollte sich nicht erwischen lassen. 75 Prozent der befragten Seitenspringer messen mit zweierlei Maß. Siewürden ihrem Partner einen Seitensprung nicht vergeben.

In diesem Sinne fliegt Dir heute mein Bützchen zu. Silke

 

 

 

Hilfe! Der gebildete Mann stirbt aus! … zumindest als Datingpartner

Was erwartest du von einem Mann, den du kennenlernst?

Genau, dass er „wow“ genug ist, um mit ihm ein Date zu haben. Erwiesenermaßen spielen dabei nicht nur Charme und das Äußere eine Rolle, sondern auch die Intelligenz des Partners. Zugegeben nicht jede Frau steht auf gebildete Partner. Aber Bildung ist dennoch für viele Frauen wichtig, da der Anteil der Akademikerinnen unter den Singles immer weiter zunimmt. Auf die Frage: ” Was erwartest du von einem Mann, den du kennenlernst?” würde ich sofort sagen: Charme, Intelligenz, Humor… Und Du? Aber sofern des die Intelligenz betrifft, müssen wir Frauen Einschränkungen machen, denn nachgewiesener Maßen ist es so, dass der gebildete Mann von Welt ausstirbt.  Damit dürfte auch unter den Frauen der Kampf um niveauvolle Datingpartner eröffnet sein.

Was erwartest du von einem Mann den du kennenlernst

Der gebildete Mann stirbt aus als Datingpartner

Gebildete Männer wählen sehr oft attraktive Frauen aus

Seit mehr als einem Jahrzehnt schließen mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium ab.  In Deutschland sind das 7%  mehr Frauen als Männer und in den USA sogar 35% mehr Absolventinnen. Das führt dazu, dass immer mehr gebildete Frauen nach einem ebenbürtigen Partner suchen, doch diese werden seltener. Außerdem suchen nicht alle gebildeten Männer eine gebildete Frau, sondern wählen sehr oft eher attraktive Frauen aus.

Untersuchungen belegen, dass hübsche Frauen bis zu 25 FB Freundschaftsanfragen in der Woche bekommen, andere eher weniger. Und während Männer sich tatsächlich sehr häufig von Äußerlichkeiten verführen lassen, spielt das bei Frauen weniger eine Rolle.

Partnerschaften zwischen starken Frauen und schwachen Männern

Langfristige Chancen auf eine glückliche Beziehung haben Partnerschaften in denen erfolgreiche Männer mit weniger erfolgreichen Frauen zusammen sind bzw. beide Partner gleichermaßen gebildet sind. Aufgrund des demografischen Wandels wird es aber in Zukunft immer mehr Partnerschaften zwischen starken Frauen und schwachen Männern geben. Das erfordert auch von gebildeten Frauen auf Partnersuche eine große Offenheit. Frauen werden ihren Wunsch nach Versorgung durch den Mann aufgeben müssen und Männer ihre Dominanz in Beziehungen. Das wird für beide Seiten sehr schmerzhaft sein, aber daran führt in der Zukunft kein Weg vorbei.

Leider machen viele Frauen bei der Partnersuche den Fehler, die Männer zu optimieren. Aufgrund ihrer Erfahrungswerte aus früheren Beziehungen suchen sie nach dem „perfekten Partner“. Die Chance auf eine glückliche Beziehung ist höher, wenn wir Frauen nicht ganz so viele Erwartungen haben. Im Supermarkt werden mittlerweile auch saftige und gesunde Äpfel mit kleinen Schönheitsfehlern angeboten und weshalb sollten wir nicht auch den weniger attraktiven Männern eine Chance geben? Dasselbe wünschen wir uns doch auch von interessanten Männern.

Wir sollten nicht ständig auf etwas Besseres hoffen

Wir sollten nicht ständig auf etwas Besseres hoffen. Auf der Suche nach Neuem verlieren wir manchmal den Blick für die kleinen Dinge, die eine Beziehung gelingen lassen.

In diesem Sinne Evas Töchter, viel Glück bei der Suche nach dem saftigen Apfel. Eure Silke

Die Statistik lügt nicht – die Liebe auf den ersten Blick ist ein seltenes Phänomen

Die Liebe auf den ersten Blick ist ein seltenes Phänomen

Diese Story könnte einem Liebesroman entnommen sein: Eine gute Freundin von mir wollte über Weihnachten nach London fliegen. Nach dem Einsteigen in den Flieger verstaute sie ihr Gepäck im Fach über ihrem Platz und wurde von einem Spanier überrannt, der sie zu spät bemerkt hatte. Sie stolperte, er hielt sie fest, beide schauten sich in die Augen und „Bäng!“ – beide wurden von der Liebe auf den ersten Blick getroffen. Bis zur Landung der Maschine sassen sie dann Händchen haltend nebeneinander und gingen dann als Paar aus dem Flieger. Und auch wenn diese Lovestory tatsächlich so geschehen ist, beweisen Studien, dass die Liebe auf den ersten Blick nur ein seltenes Phänomen ist.

 

die Liebe auf den ersten Blick ist ein seltenes Phänomen

Die Liebe aus heiterem Himmel öfter Männer als Frauen


Theoretisch kann uns die große Liebe überall im Alltag begegnen. Praktisch hat das Kennenlernen jedoch weniger mit dem Zufall zu tun, als vielmehr mit unseren Prägungen und Gewohnheiten.

Verschiedene interkontinentale Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich nur 10-15% der Liebeswilligen gleich beim ersten Treffen ineinander verlieben. Dabei trifft die Liebe aus heiterem Himmel öfter Männer als Frauen; vermutlich weil Männer eher visualisieren, Frauen hingegen in Emotionen eintauchen. Schaut man sich Beziehungsstatistiken an, ist die Liebe auf den ersten Blick ein seltenes Phänomen.

Immer noch lernen sich zwei Drittel der Paare in ihrem direkten sozialen Umfeld kennen. Dort können sie sich beobachten und herausfinden, ob sie überhaupt zueinander passen würden. Lt. Dem Ranking der Parfaim Studie (eine Langzeiterhebung von Paardaten aus Deutschland) lernen sich deutsche Paare immer noch zuerst im Freundes- und Bekanntenkreis kennen. Jedes dritte Paar trifft sich dort. Auf dem 2. Platz bahnen sich 22%  der Beziehungen über Ausbildung und Schule bzw. den Arbeitsplatz an. Immerhin noch 16% der Befragten lernen sich in Kneipen oder Discos kennen. Etwas abgeschlagen mit 9% kommen die Begegnungen in Vereinen und der Hobbypflege auf Platz 4 und erst dann mit 5,6% das Internet.

Und auch wenn insgesamt 9Millionen Menschen schon mal ein Profil auf Datingportalen angelegt haben, begegnet uns die Liebe eher im persönlichen Umfeld als über das Internet. Erst bei den über 40Jährigen ändert sich das Bild. Im Freundeskreis wird diese Altersgruppe bei der Partnersuche weniger fündig und nutzt deshalb Chats, Foren und soziale Netzwerke erfolgreich um Partner kennenzulernen.

90% der Partnerschaften in derselben sozialen Schicht geschlossen

Übereinstimmend haben allen Untersuchungen und Erhebungen ergeben, dass 90% der Partnerschaften in derselben sozialen Schicht geschlossen werden. Trotz aller Mobilität werden von 80-90% der Frauen und Männer langfristige Beziehungen nur bei räumlicher Nähe eingegangen. Nachbarschaft macht symphatisch, weil man einander öfter begegnen, besser beobachten und kennenlernen kann. Deshalb Augen auf im Alltagsleben!

Die Geschichte meiner Freundin fand leider kein Happy End. Nach über einem Jahr trennten sich trotz großer Liebe beide einvernehmlich, da die räumliche Entfernung zwischen Spanien und Deutschland zu große Probleme mit sich brachte. Meine Freundin will diese Zeit nicht missen, denn die große Liebe ist ein großartiges Gefühl, das gelebt werden will.

Manchem verhilft die Wissenschaft zu einer Neufokussierung: Hilf dem Liebesglück auf die Sprünge, indem Du Deine Alltagsbeziehungen überprüfst und offen bist für Gelegenheiten die sich Dir bieten.